Presse

ASTRID SCHOENE, Rheinische Post, Freitag, 12. Juli 2013

“Das sanfte dunkle Spiel der Fidel und Balbeisis mühelos fließende Naturstimme mit warm leuchtender Höhe und gehauchten Pianos, spürten den mystischen Linien nach…

Fernando Marin…kostete virtuos in Soloparts den warmen vollen Klang beim Streichen und Zupfen voll aus…

Erstaunlich, welche Spannung und Schönheit in so einem einfachen Instrument, das einer menschlichen Stimme nachs

Da öffneten sich die Herzflügel der Zuhörer, …”

(ASTRID SCHOENE, Rheinische Post, Freitag, 12. Juli 2013)

New CD 'Each Lovely Grace' review

“Nadine Balbeisi and Fernando Marín obviously have a great deal invested in the music, its emotional impact, the purposeful tension between text and music, at which we can safely say Corkine was expert. They present the rounded and mature resultant blend to us with neither fuss nor apology… Two aspects of the work of the duo, Cantar alla Viola, stand out: the intimate relationship between voice and viol, which not only does justice to the textures in which Corkine works, but even enhances his gentle intensity. And they bring the fresh attitude of an American/Jordanian (Balbeisi) and a Spaniard (Marín) to the very English music of Corkine.”

Mark Sealey (MusicWeb International)

From the “Diario del Alto Aragon” by Teresa Pueyo 06/06/2010


Musik der goldenen Zeit erklang im Museum von Huesca
Nadine Balbeisi und Fernando Marín im Konzert “Cantar alla Viola”

Nadine Balbeisi (Sopran) und Fernando Marín (Vihuela de arco) haben ein Konzert unter Namen “Cantar alla viola” im Doña Petronila Saal des Museums gegeben. Es war ein Aktivität im Programm des 38en Film Festivals in Huesca. Die amerikanische Sopranistin mit jordanischem Ursprung ist als Gastkünstlerin in unserer Stadt. Sie recherchiert und forscht die Musik in den Archiven der Kathedrale. Diese Musik ist verwandt mit dem Programm, das sie im Museum aufgeführt haben mit Werken aus der spanischen goldenen Zeit. Cantar alla Viola ist die Renaissance-Methode den Gesang mit einer Viola da gamba zu begleiten oder in diesem Fall mit einer Vihuela de arco (aus Aragon stammendes Instrument und Vorgänger aller Gamben). Der Klang des Instrumentes passt sich perfekt der süßen Stimme des Soprans an und erreicht dadurch eine warme und geeignete Vollendung für diese Art Musik. Religiöse und weltliche Werke aus einer breiten Zeitspanne, die vom Mittelalter bis zur Renaissance reicht wurden interpretiert. Die ältesten Werke, Bendicamus IX und XIV aus dem Huelgas Codex, haben Aufmerksamkeit auf sich gezogen durch die Schönheit ihren archaischen Merkmale, die Verziehrungen und Triller und durch die Sicherheit der Interpretation. Von Henestrosa-Cabezon haben sie zwei sehr schöne und komplexe Werke dargeboten in dessen Stücken die Vihuela sich mehr bewegt während die Stimme eine ruhige und zarte Atmosphäre hält. Diese Atmosphäre zieht sich durch das ganze Konzert zieht. Es gab verschiedene weltliche Lieder aus dem Cancionero de Uspala: Para verme con ventura, Un dolor tengo en el alma, Como puedo yo bivir und Que todos se pasan en flores. Alle waren sehr ausdrücksvoll von Balbeisi interpretiert. Die Sopranistin hat den gleichen Ausdruck und Qualität für die Lieder: No se puede llamar fe, Es la causa, Mas vale trocar o el romance Que es de ti desconsolado, alle Lieder von Juan del Encina. Die Vihuela de arco kam besonders zur Geltung im Romance de Moriana von Luis de Milan, indem die Vihuela eine ausführliche Melodie hat.

From the Magazine “Concerto” G8128 April/May 2010



Aus der Chambre separée
Robert Jones: The Second Booke of Songs and Ayres. Cantar alla Viola: Nadine Balbeisi (Sopr.).
Fernando Marín (Lyra-viol). La Má de Guido (2090) (p)2009 (Vertireb Codaex) CD

Lyra-viol: Dieses Instrument kommt einem nicht alle Tage unter. Es ist eine englische Sonderform der Gambe, ausgerichtet vor allem auf die Möglichkeit des Akkordspiels. Den besonderen Klang verleihen dieser Alt-Schwester des (jüngeren) Barytons eine Reihe metallener Resonanzsaiten. Was hat man mit der Lyra-viol gemacht? Man konnte auf dem Instrument mit über drei Oktaven Tonumfang wundersam geschmeidig Singstimmen begleiten und brauchte nicht mal ein Akkordinstrument als harmonische Fülle. Prädestiniert ist es also für >Kammermusik< in trauter Zweisamkeit – und genau diese pflegen die Sopranistin Nadine Balbeisi und der Lyra-viol-Spezialist Fernando Marin. Als Duo Cantar alla Viola nehmen sie eine ziemlich singuläre Stellung ein. Übrigens muss man dieses Instrument nicht unbedingt zwischen die Knie klemmen und streichen, man kann es auch über die Knie legen und zupfen wie eine Laute. Auch kleine Imitations-Spielereien, einmal gezupft und dann mit dem Bogen, sind ohne weiteres drin. Mehr Flexibilität ist kaum denkbar in der chambre separée für musiksinnige Leute.
Das Second Booke of Songs and Ayres des Dowland-Zeitgenossen Robert Jones hält die entsprechend zarten und feinsinnigen Lied-Gespinste für die Besetzung bereit. Gesänge ganz nach Zeitgeschmack, für die die Sängerin das rechte Gefühl mitbringt. Es braucht Affekt, aber in dieser Besetzung eben nur in Mini-Dosis. Fernando Marin hat sich auffürungspraktische Ezzes aus Schriften von Ganassi und Castiglione geholt. Er führt die Basslinien geschmeidig wie ein zweiter Sänger, und mit gleichsam wischenden Gesten entstehen wie nebenbei die stützenden Harmonien. Das ist etwas für feine Ohren in romantischen Frühbarock-Stunden.

(Reinhard Kriechbaum)

Early Music Magazine “Toccata- Aus der Zeitschrift "Toccata- alte Musik Aktuell" Sept/Okt 2009

“Nadine Balbeisi stammt aus Jordanien und den USA und hat an der University of Michigan und der Hochschule für Musik in Köln studiert. Von der ersten Sekunde der CD “Blas de Castro” versteht sie es, den Hörer in ihren Bann zu schlagen. Lediglich von Fernando Marin auf der Vihuela oder der Lyra-viol begleitet, gerät diese CD zu einer unglaublich spannenden und intensiven Hörerfahrung. Vorgestellt werden die vollstaendigen polyphonischen Werke von Juan Blas de Castro (circa 1561-1631). Dieser war ein eng mit Lope de Vega befreundeter spansicher Komponist. Diese CD muss ich jedem ans Herz legen, der eine aussergewoehnliche CD mit spanischen Renaissance-Werken sucht.”

 

 

9. Sale la blanca aurora // Blas de Castro
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  1. 9. Sale la blanca aurora // Blas de Castro
  2. 9. O gloriosa domina // La Viola d'Arc
  3. 9. Lessons for the Lyra-Viol: Lesson 1 – Coranto // eVIOLution
  4. 9. Lessons for Lyra-Viol: Lesson 9 – Coranto // sCORDAtura
  5. 9. Goe Heavy Thoughts // Cantar alla Viola - Each Lovely Grace
  6. 8. Ya no les pienso pedir // Blas de Castro
  7. 8. Romance de Moriana // La Viola d'Arc
  8. 8. Prelude II // Cantar alla Viola - Each Lovely Grace
  9. 8. Lessons for the Lyra-Viol: Lesson 1 – Almaine // eVIOLution
  10. 8. Lessons for Lyra-Viol: Lesson 9 – Galliard // sCORDAtura
  11. 7. UT, RE, MI, FA, SOL, LA (Fantasía a tres) // eVIOLution
  12. 7. Mounsiers Almaine // Cantar alla Viola - Each Lovely Grace
  13. 7. Lessons for Lyra-Viol: Lesson 8 – Coranto // sCORDAtura
  14. 7. Fabordón del 1er tono llano y Glosado en el tiple // La Viola d'Arc
  15. 7. A coronarse de flores // Blas de Castro
  16. 6. Tratado de Clossas: Recercada Quinta // eVIOLution
  17. 6. Lessons for Lyra-Viol: Lesson 8 – Pavin // sCORDAtura
  18. 6. Es la causa bien amar // La Viola d'Arc
  19. 6. Away, away // Cantar alla Viola - Each Lovely Grace
  20. 6. Ansares y Menga // Blas de Castro
  21. 5. Tratado de Clossas: Recercada Cuarta // eVIOLution
  22. 5. Si tus ojos divinos // Blas de Castro
  23. 5. Sento d’amor // sCORDAtura
  24. 5. No se puede llamar fe // La Viola d'Arc
  25. 5. Downe, Downe Proud Minde // Cantar alla Viola - Each Lovely Grace
  26. 4. Porque alegre venga el Sol // Blas de Castro
  27. 4. Pavin // Cantar alla Viola - Each Lovely Grace